Konservieren

  • Baechu Kimchi

    Chinakohl wird gesalzen, mit Chili, Knoblauch, Ingwer und Fischsauce eingerieben und im Glas fermentiert. Mit den Tagen entwickelt sich eine lebendige Säure, der Kohl bleibt knackig und aromatisch. Frisch ist er scharf und klar, später runder und tiefer.

  • Ajitama

    Weich gekochte Eier ziehen einige Stunden in einer Mischung aus Sojasauce, Mirin und Wasser. Das Eiweiß nimmt Farbe und Würze an, das Eigelb bleibt weich und cremig. Halbiert zeigt sich der weiche Kern.

  • Gebeizter Lachs

    Salz, Zucker und grob gestoßene Gewürze entziehen dem Lachs langsam Feuchtigkeit. Mit etwas Gin gewinnt er eine kühle, aromatische Tiefe. Nach einem Tag Ruhe ist das Fleisch fest und klar im Geschmack, dünn geschnitten zeigt es seine feine Struktur.

  • Sunomono

    Dünn geschnittenes Gemüse, Salz, Essig, ein Hauch Süße. Mehr braucht es nicht. Sunomono lebt von Klarheit und Spannung zwischen Frische und Säure. Kühl serviert begleitet es kräftige Gerichte oder steht für sich als leichter Snack.

  • Eingelegter Ingwer

    Fein geschnittener Ingwer wird kurz blanchiert und in eine heiße Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz gelegt. Beim Ziehen verliert er Schärfe und gewinnt Klarheit. Die Textur bleibt zart, der Geschmack hell und frisch. Ein stiller, belebender Kontrast.

  • Malosol-Gurken

    Kleine Gurken liegen nur kurz in einer leichten Salzlake mit Dill, Knoblauch und Gewürzen. Die Fermentation bleibt zurückhaltend, der Biss frisch und klar. Mit jedem Tag verändert sich die Tiefe, ohne dass die Lebendigkeit verloren geht.